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Es ist geschafft...

Tatsächlich habe ich nicht vergessen zu posten, sondern ich hatte kein Material, auf dem ich hätte aufbauen können. Aber die Phase ermattender Langeweile geht dem Ende zu. Nachdem ich mir nämlich die letzte Nacht um die Ohren geschlagen habe, ist meine einzigartige Freundin heute Morgen aufgebrochen, um mir den Aufenthalt zu versüßen.

(Um meine Gedankengänge nachvollziehen zu können, müsst ihr meine Zeitangaben auf die Neuseeländische Zeit beziehen. )

 

Ich war jetzt 2 1/2 Wochen in Wellington, um festellen zu müssen, dass es sich hier ziemlich gut leben lässt. Die Hauptstadt Neuseelands mit grade mal 160.000 Einwohnern in der Stadt und einer knappen Halbenmillionen in der Agglomeration ist sehr überschaubar. Es besteht keine akute Gefahr sich zu verlaufen.

Was das Nightlife angeht, so komm ich nicht umhin zu sagen, dass es amüsant ist. Amüsant bedarf in diesem Fall aber einer Erklärung. Die folgende Annekdote beschreibt ganz gut, wie ich Wellington in puncto Feiern betrachte... Ich war mit ein paar Leuten in einer Bar. Diese Bar bot eine Terasse für Raucher. Da ich nun der einzige Nichtraucher in der Gruppe war, saßen wir die ganze Zeit auf der Terasse. Einige Bier später und einige Grad kälter trat ein von sich sehr überzeugter Türsteher auf den Plan. Dieser forderte mich auf die Kapuze abzusetzen, die ich schon aufhatte seit wir auf der Terasse der Bar waren. Ich fragte ihn, womit er seine Forderung begründet. Die Antwort leuchtete mir mehr als ein... Rhetorisch gekonnt antwortete er mit einer Frage, die jegliche weitere Diskussion überflüssig machte: "Wie sähe das denn aus, wenn jeder eine Kapuze aufhätte?" Ich war entwaffnet. Mit seiner einwandfreien Logik hatte er mich in die Ecke gedrängt. Nun wäre es an mir gewesen die Kapuz abzusetzen, doch das kam für mich nicht in Frage. Als ich mich trotzig gab, griff der Türsteher erneut in seine Trickkiste und gab mir zu verstehen, dass ich, wenn ich seiner Forderung nicht nachkommen würde, die Bar verlassen müsste. Ich leerte mein Bier, stand auf und verließ die Bar. Was mir in Erinnerung bleiben wird ist ein Prachtexemplar eines Türstehers, der kaum mehr Hirn hat, als die Bratkartoffeln, die ich gestern zum Mittag hatte.

 

In diesem Sinne... B! Berlin

12.4.11 20:34
 


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